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Gesunder Rasen hat kein Moos!

Die Moosverbreitung im Rasen ist ein häufiges Problem, das vielen Gartenbesitzern das Leben schwer macht.

Wenn sich das Moos im Rasen breit macht, kann das verschiedene Ursachen haben.

Oft liegt es daran, dass die Bedingungen für den Rasen nicht optimal sind. Um der Moosbildung im Rasen vorzubeugen, spielt die Rasenpflege eine wichtige Rolle. Durch Nährstoffmangel im Boden wird das Mooswachstum begünstigt. Eine ungenügende Nährstoffversorgung schwächt das optimale Rasenwachstum. Der Rasen ist gegenüber dem Moos nicht mehr konkurrenzfähig. In einem gesunden Rasen hat das Moos keine Chance.

Anfällig für die Moosbildung sind schwere, luftarme Lehmböden, die zur Staunässe neigen. Dagegen hilft das Einarbeiten von einem Bodenaktivator oder Sand in den Boden. Dies führt zu einer verbesserten Bodenstruktur.

Sollte die schattige Lage schuld am Moosbefall sein, es ist wichtig eine geeignete Rasensorte zu wählen. Am besten verwenden Sie sogenannte Schattenrasensamen. Dieser Spezialrasen ist für halbschattige und schattige Lagen besonders geeignet.

Ebenso kann ein saurer Boden für den Moosbefall verantwortlich sein. Wenn der pH-Wert des Bodens zu stark im sauren Bereich liegt (< 6,5), sind günstige Bedingungen für die Moosverbreitung gegeben.

Das Kalken des Rasens ist eine gute Vorbeugungsmaßnahme, um den pH-Wert des Bodens konstant zu halten und damit das Mooswachstum zu reduzieren. Je neutraler der pH-Wert des Bodens ist (6,5 - 7,0), desto schlechter ist dies für das Moos.

Um das bestehende Moos zu bekämpfen, ist es zu empfehlen, einen Rasendünger mit Moosvernichter zu verwenden. Auf Basis von Eisen II Sulfat bekämpft dieses Mittel das Moos langfristig und versorgt zusätzlich den Rasen mit dem Stickstoff, der das Wachstum des Rasens fördert und in die Lage versetzt, die entstandenen Lücken zu schließen.

Um abgestorbene und braun gewordene Moosreste aus dem Rasen zu entfernen und dem Rasen mehr Luft für eine bessere Nährstoffaufnahme zu verschaffen, ist es zu empfehlen nach der Behandlung den Rasen zu vertikutieren. Man kann auch das abgestorbene Material durch Ausharken entfernen. Die dabei entstandenen großen Lücken lassen sich gut mit einer Rasennachsaat schließen.

Bei der Anwendung mit einem eisenhaltigen Mittel ist zu beachten, dass es nicht auf Stein- und Terrassenplatten, Holzböden und Kleidungsstücke gelangen darf, da ansonsten Rostflecken entstehen. Bei der Ausbringung ist die Aufwandmenge unbedingt einzuhalten und die Anwendungshinweise zu beachten!


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